Mittwoch, 21. Dezember 2016

Lehmann, Ralf: Dresden von oben...

 ... ist ein schmaler und sehr schöner Bildband mit Luftbildern von Dresden.

Dem Autor Ralf Lehmann bin ich auf einer Buchmesse schon mal begegnet, nun schneit mir dieses feine Büchlein als Geschenk ins Haus. Wir finden wunderbare Aufnahmen von einem Profi, der selber fliegt. Kein Vergleich mit meinen Aufnahmen aus einer Alouette II Anfang des Jahrtausends. Die Texte im Buch stammen von Claus-Dieter Steyer.


DNB / Mitteldeutscher Verlag / Halle 2013 / ISBN: 978-3-89812-938-1 / 96 S.

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Sempf, Mario: Dresden zum Gruseln 2


Dies ist nun schon das zweite Heft des Fachmannes für angewandte Archäologie, Mario Sempf, doch die Leserschaft, die zu Gruseln neigt, sei ein wenig, aber nur ein wenig beruhigt, den es steht auch weniger Gruseliges, dafür aber Lehrhaftes im Büchlein, welches wieder von Thomas Zahn illustriert wurde. Die Reise führt vom Totentanz zum Bösen Haus.

Wussten Sie, verehrte Leserin, verehrter Leser, dass einem Fishdieb auf der Elbe die Galeerenstrafe drohen konnte? Oder dass Kanonengießer nach dem Prinzip "Meine Hand für mein Produkt?" arbeiteten? Das es auf der Brühlschen Terasse und im Großen Garten spukte? Nein?
Dann lesen Sie nach. Es lohnt sich.

DNB / Alwis Verlag / Dresden 1.2016 / ISBN: 978-3-938932-46-9 / 46 Seiten

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Samstag, 12. November 2016

Wittenfeld, Uwe: Mauerzwillinge

Der Uwe Wittenfeld ist kein Dresdner Autor. Aber einen zu empfehlenden Dresden-Roman hat er geschrieben.

"Die beiden Schaufelräder erzeugten nur ein leichtes Plätschern, so dass an Bord des 126 Jahre alten Raddampfers nur die Gespräche der Touristen zu hören waren, die sich an diesem
sonnigen Tag fast alle auf dem Oberdeck drängten. Der Dampfer glitt aus dem Schatten des Blauen Wunders, einer Brücke, die seit 117 Jahre die Dresdner Stadtteile Loschwitz und Blasewitz verbindet, als die Idylle schlagartig mit einem dumpfen Schlag zerstört wurde. Eine Frau lag tot in einer Blutlache auf
dem Dach des Vorderdecksalons. Bei einer Fallhöhe von weniger als fünf Metern sicherlich ein ungewöhnlicher Ort für einen Suizid."
(Seite 5)

Spannend, und mit Liebe geschrieben, mit auch liebenswerten Figuren. Wirklich zu empfehlen.

 DNB / AAVAA / Hohenneuendorf 2014 / ISBN: 978-3-8459-1183-0 / 375 S. / LITT-ART

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Donnerstag, 6. Oktober 2016

Goldammer, Frank: Der Angstmann

Vielleicht das stärkste Buch, das der Dresdner Autor bisher geschrieben hat.

„Wie viel ist ein Menschenleben wert, wenn die Welt in Trümmern liegt?"

Es ermittelt Kriminalinspektor Max Heller. Parteilos. Weltkriegssoldat. In Dresden. Im Dezember bis Februar 1944/1946. In einer schönen Stadt. Und einer zerstörten Stadt. Im Krieg, nach dem Krieg. Er sucht einen Frauenmörder. Den Angstmann.


DNB / DTV /  München 2016 / ISBN: 978-3-423-26120-3 / 334 Seiten / LIT-ART

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Mittwoch, 27. Juli 2016

Sempf, Mario: Vom Hängen und Würgen

Dresdens schaurige Geheimnisse

Vor einiger Zeit stellte der Dresdner Bücherjunge den ersten Teil von DRESDEN ZUM GUSELN vor, ein schmales Heft, schön illustriert von Thomas Zahn, geschrieben von Mario Sempf.

Nun versucht es der Autor mit einem Hardcover. Auf 160 Seiten stellt der "in der Experimentellen Archäologie beheimatete" Mario Sempf (man sollte nicht all zuviel Fantasie entwickeln) vor, was auf Dresdens Richtplätzen auf dem Richtplatz und vor dem Richtplatz so losging.

Im Dresdner Buchverlag erscheint das Buch (in Zusammenarbeit mit dem Alwis-Verlag). In ihm kommen die Scharfrichter "direkt" zu Wort - Gruseln ist garantiert. Wer nicht bis zum März 2017 warten will, der schaue einmal auf Mario Sempfs Blog zum Buch. Auch die  Webseite ist sehr interessant.

Viel Spaß wünscht schon mal der Dresdner Bücherjunge, der dieses Buch auf jeden Fall seiner Sammlung einverleiben wird.

Dresdener Buchverlag / Dresden, März 2017 / ISBN: 978-3-941757-69-1 / 160 Seiten

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Samstag, 21. Mai 2016

Pala, Ivo: Elbenthalchroniken


Das Elbenthal liegt im Elbetal. Wo sonst. Also muss es auch hier rein, in diesen Blog. Midgard unter der Festung Dresden? Das ist schon ein tolles Ding.

Eigentlich heißt das Buch ja Ivo Palas Elbenthalchroniken 1. Die vier Geschichten darin sind so angelegt, dass mit Fortsetzungen gerechnet werden muss. Geholfen haben dabei Franziska Fröhlich und Maiko Kerner mit je einer Geschichte. Die anderen beiden schrieb der Meister der Elbenthal-Saga, Ivo Pala selbst. Wir lernen LAURIN, YRR, LAU'LEY und RAIK kennen.

Mehr dazu lesen kann man hier und hier gleich noch mal.
Und beim Dresdner Buchverlag.






DNB / Dresdner Buchverlag / Dresden 2016 / ISBN: 978-3-941757-47-9
Elbenthalsage im DTV

 
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Sonntag, 3. Januar 2016

GÜNTHER, Ralf: Das Weihnachtsmarktwunder

Fünfzehnjähriger allein mit Schlitten voller Spielzeugtiere auf dem Weg zum Dresdner Strietzelmarkt. Gedrechselt, geschnitzt, bemalt. Doch ohne Hilfe wird der Transport und der Verkauf nicht klappen. Doch da gibt es ja noch die Marie...

Ralf Günther hat sich nach Hamburg verabschiedet. Ein Kölner, der sich in Dresden verleibt hat. Mit dieser Geschichte hat er sich vorerst verabschiedet und ist die Elbe hinab gewandert. Die Bilder stammen von Andrea Offermann.

Die Rezension zu dieser wunderschönen Kindergeschichte zum Lesen im Advent gibt es unter Litterae-Artesque.

 ► DNB / Kindler Verlag (Rowohlt) / Berlin 2015 / ISBN:  978-3-463-40657-2 / 144 S. / LITT-ART


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