Samstag, 23. November 2013

Findeisen, K.A.: Flügel der Morgenröte

Ein historischer Roman, der die Zeit von 1812 - 1851 in Dresden umfasst. 


Im Klappentext des Schutzumschlages finden wir die folgende Einführung:

Mehr als hunderttausend Leser hat der preisgekrönte Roman von KURT ARNOLD FINDEISEN „Der Goldene Reiter und sein Verhängnis" gefunden. „Glanz und Elend einer unsterblichen Stadt" hieß der Untertitel dieses Buches, und um Glanz und Elend derselben Stadt geht es auch n dem neuen Roman Findeisens. Wieder zeichnet der bekannte Autor ein denkwürdiges Bild seiner sächsischen Heimal und insbesondere Dresdens, diesmal aus der Zeit zwischen 1812 und 1850.
Gustav Sinnngrüns kindliche Abenteuer mit springenden Rossen bilden den Auftakt. Wir erleben die Ankunft Napoleons in der sächsischen Residenz und den Auszug seiner Heeresmassen zum verhängnisvollen Feldzug nach Rußland, verfolgen den Verlauf der Befreiungskriege und die "Rückkehr der Perücke". Unter diesen Erlebnissen und Erlahrungen reift der junge Gustav Sinngrün zum Mann, gefährdet durch die dumpfe, Spießbürgerliche Atmosphäre des biedermeierlichen Dresdens, aber gefördert von ungewohn­ten Gefährten. Da ist Fürst Putjatin, der wunderlich-gütige Sonderling und letzter Vertreter der barocken Vergangenheit, dann Freund Julius, der als Freiwilliger mit den Lützowern ins Feld gezogen ist, später der Professor Andreas Schubert, der große Techniker, an dessen Seite er beim Bau der ersten Dampfschiffe und Lokomotiven in Deutschland und bei der Errichtung der Göltzschtalbrücke mitwirkt und schließlich findet "Gustel" zu Männern wie Richard Wagner, Gottfried Semper und August Röckel. Sie alle helfen ihm, in der stickigen Luft des Vormärz in der Auseinandersetzung  mit den Kräften der Reaktion den Weg zu beschreiten, der die Morgenröte einer besseren Zukunft verbirgt.
In die bewegte Handlung sind ferner verflochten die Schicksale der Komponisten Carl Maria von Weber und Robert Schumann sowie dessen Frau Clara Wieck, der Maler Caspar David Friedrich und Ludwig Richter, der Dichter Ludwig Tieck und Karl Gutzkow, des Arztes, Gelehrten und Malers Carl Gustav Carus; kurz, aller Persönlichkeiten, die in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im Dresdner Kulturleben eine Rolle spielten.So wird auch dieser Roman, der als Geschichte Gustav Sinngrüns begann, zu einem großen kulturhistorischen Gemälde einer unsterblichen Stadt.

Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen außer natürlich die umfangreichere und bebilderte "Rezension" auf LITTERAE - ARTESQUE. zum Blog


Weitere Bücher ► Findeisens finden sich auf dieser ► Webseite.

► Kurt Arnold Findeisen in der DNB
DNB / Verlag der Nation / Berlin / 1-1956 / ISBN: ohne / 411 Seiten / LITT-ART

© URDD



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